Verbundsicherheitsglas | VSG

Verbundsicherheitsglas, auch VSG oder Sicherheitsverbundglas genannt, besteht bei HUERO aus zwei übereinanderliegenden Einscheibensicherheitsgläsern, welche mit Hilfe einer reißfesten PVB-Folie (in der Stärke 0,76 mm) miteinander verklebt sind. Das VSG wird bei den Edelstahlgeländer mit Glasfüllung sowie den Ganzglasgeländern von HUERO eingesetzt. Darüber hinaus wird es zumeist in der Automobilindustrie verwendet.

Querschnitt VSG

Querschnitt VSG

Besondere Eigenschaften von VSG

  • hohe Schalldämmung
  • beim Bruch bilden sich kleine Splitter, welche durch die Folie zusammengehalten werden. Es besteht somit eine geringere Verletzungsgefahr gegenüber herkömmlichen Glasscheiben. Weiterhin bleibt die Öffnung so verschlossen, wodurch in gewissen Maße eine Schutzwirkung bestehen bleibt.
  • die Folie erschwert ein Durchdringen des Glases, wodurch ein gewisser Einbruchschutz gegeben ist

Nachteile von VSG

  • VSG hat in der Regel ein hohes Gewicht

Herstellung von Verbundsicherheitsglas

Nach der sorgfältigen Reinigung der ESG Scheiben werden diese zusammen mit der PVB-Folie (dazwischenliegend) übereinandergelegt, leicht erwärmt (ca. 65 °C) und gewalzt. Diesen Vorgang nennt man Vorverbund. Im Anschluss daran werden die Scheiben einem Druck von ca. 12 bar sowie einer Temperatur von ca. 140 °C ausgesetzt, was man auch als Endverbund bezeichnet.

Einsatzgebiete für VSG

Verbundsicherheitsglas wird überwiegend an Orten eingesetzt, an denen herabfallende Glassplitter (im Falle eines Bruchs), Verletzungen hervorrufen könnten. Typische Einsatzgebiete sind somit Absturzsicherungen, Aussichtsplattformen, Terrassenüberdachungen oder Wintergärten.